Der 3. Spieltag der 2.Bundesliga - Der Anfang einer Fahrstuhl-Saison?

Was waren wir alle froh: Nur 14 Tage waren vergangen, nachdem wir unser Heimspiel gewonnen haben. In Grund und Boden haben wir die Cracks der Liga gespielt, die ganzen Deutschen Meister, Europameister und Bundesligaspieler! Das haben wir bei unserem Heimspiel sogar wirklich! Nachdem der erste Spieltag in Göttingen von Anfang an unter einem schlechten Stern gestanden hat und wir dennoch nicht weit weg waren vom Fünftplatzierten, wir also schon den „Anschluss“ an die zweite Liga gefühlt haben, dann der gefühlte Durchbruch: 24 Schläge Vorsprung auf Platz 2, ein Sensationssieg. Heimvorteil hin oder her: In der 3. Liga haben wir 3 Jahre gebraucht, um ein Heimspiel zu gewinnen. In der 2. Liga gerade mal einen Spieltag. Dementsprechend hochmotiviert war unser Trainingseifer in Velbert am Kletterpark. Wir wollten ja jetzt was reißen. Die letzten beiden Turniere auf Eternit sind wirklich nicht toll gelaufen: 4. Platz in Büttgen (noch in der 3. Liga), Letzter in Göttingen. Allmählich mussten wir doch unsere Eternit-Schwäche besiegen! Die Trainingseindrücke waren durchwachsen. Ergebnisse zwischen knapp 20 und Ü30 waren die gewohnte Spannbreite. Im Schnitt aber bewegten wir uns in einem knapp grünen Bereich, welcher auf jeden Fall Punkte versprochen hätte. Nichts desto trotz gleichte unser Training einem Flickenteppich: Sehr oft, kleine Gruppen, nie alle zusammen.  Das Motto war also , die ersten Eternit-Punkte zu holen, am besten vor Neheim, um den Vorsprung auszubauen: Neheim hat ja immerhin noch sein Heimspiel vor der Brust und den

Vorteil, zwei Streicher von seinem Ergebnis in aller Regel abrechnen zu können. Gleich die erste Runde war sogar relativ verheißungsvoll: Mit einer 147 konnten wir auf Anhieb den geteilten 4. Platz belegen, nur 1 Schlag hinter Neheim und 5 Schläge hinter Göttingen 2. Gestrichen wurde eine schwache 29 von Wolle. Hinten lag überraschenderweise Bergisch Land mit schwachen 157. Runde 2 begann deutlich besser: Die ersten beiden Spieler spielten gleich 9 Schläge besser, als in Runde 1 (Rolf mit einer saustarken 21, Wolle 27). Leider legten alle anderen im Schnitt eine 27 nach, so dass wir uns auf 154 verschlechterten und nun auf dem vorletzten Platz lagen und nur noch einen hauchdünnen Vorsprung von 2 Schlägen auf Bergisch Land hatten. Nun hofften wir auf unsere jüngere Geschichte: Früher war unsere 3. Runde traditionell immer unsere schlechteste Runde, aber in den letzten Jahren steigerten wir uns zusehen im Turnier. Neheim war ja auch nur 10 Schläge vor uns…Aber als hätte ein böser Geist seine Hand auf uns gelegt, begann die 3. Runde gleich mit einer 31. Einer 24 folgten dann zwei weitere tiefschwarze Runden sowie zwei 28er. Die 31 als Streicher wäre noch ok gewesen, aber sie ging noch zusammen mit einer 34 ins Ergebnis ein. Auf Eternit absolut tödlich. Wenigstens konnte André mit einer 19 noch Schadenbegrenzung betreiben. Trotz dieser besten Runde des Tages war das Chaos perfekt: Fast 20 Schläge Rückstand auf den Vorletzten. Jetzt ging es eigentlich nur noch um Schadenbegrenzung. Und aus dieser wurde dann fast sogar die Sensation! Nach 4 Paarungen waren wir bis auf 4 Schläge an Neheim und Bergisch Land wieder ran, die 2-4 Punkte lagen sogar in der Luft! Aber dann der Schock…eine 29, die in die Wertung musste, ein Rückschlag! Am Ende sollten es also doch 5 Schläge Rückstand auf Bergisch Land sein und 7 auf Neheim. Das tat weh. Letzter nach dem ersten Spieltag, Zweiter nach dem Zweiten, Vorletzter nach dem dritten Spiel. 2 Punkte hinter Neheim, 4 vor Bergisch Land. Jetzt gilt es, auf Eternit viele Punkte zu holen, denn noch ist der Kampf um den Klassenerhalt nicht vorbei. Wir werden alle (legalen) Hebel in Bewegung setzen, um diese Schlacht für uns noch zu gewinnen! Wir sind auch nach diesem frustrierenden Spieltag nicht weit weg vom Geschäft, sind dem Niveau der zweiten Liga noch viel näher gekommen und kratzen an unsere ersten Auswärtspunkte. Wie bitter im Übrigen diese 164 war, zeigt folgendes Zahlenspiel: Die beste Tagesrunde (Kerpen/Göttingen) lag bei 139. Zieht man 25 Schläge also von unserem Ergebnis ab, dann sind wir gerade mal 4 Schläge hinter Platz eins. 0 Punkte hin oder her: Wir sind in der zweiten Liga angekommen, es fehlt nur noch die Konstanz.André spielte im Übrigen mit 89 Schlägen das zweitbeste Ergebnis aller Teilnehmer und setzte somit seinen Wahnsinnslauf fort. Weiter so! Laura zeigte auf ihre Nicht-Nominierung für die Mannschaft mit 99 Schlägen die richtige Reaktion: das zweitbeste Ergebnis aller Bottroper. Der rest? Hatte leider nicht so viel getroffen (oder zu viel): Rolf 101, Klaus 104, Wolle 105, Jörg 107, Helmut 109, Bernd 122. Auch wenn wir keine Bayern sind: Das Motto in Göttingen (4. Spieltag) kann nur noch lauten: Pack ma´s!

 

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