Die Anfänge des Minigolfs

Der Schweizer Paul Bogni hatte 1951 die Idee, einen Golfplatz in Miniaturgröße zu bauen. Bei der Planung hielt er sich vom Grundsatz her an die Golfbahnen. Ein Ball muss mit einem Schläger von einem Abschlag, an Hindernissen vorbei, ins Loch gelangen.

Nach zweijähriger Planung errichtete er 1953 in der Nähe von Locarno den ersten genormten Minigolfplatz mit 18 Bahnen. Die Bezeichnung „MINIGOLF“ wurde patentrechtlich geschützt. Die Voraussetzung, dass überall nach gleichen Kriterien und Maßen Bahnen gebaut werden konnten. Die Bahnen wurden so gebaut, dass es möglich war, jede Bahn mit einem Schlag zu absolvieren.

Die erste Minigolfanlage in Deutschland wurde in Traben-Trarbach errichtet und am 17. Juni 1955 eröffnet. Bis 1960 wurden 30 Anlagen errichtet. 1965 waren es schon 120 Anlagen. Mittlerweile gibt es über 250 genormte Bogni-Minigolfanlagen in Deutschland.

Ein weiteres System neben dem Bogni-Minigolf entstand in Deutschland. 1956 entwarf der Hamburger Geschäftsmann Pless einen Miniaturgolf Platz mit 18 Bahnen. Diese Idee brachte er von einer Skandinavienreise mit nach Deutschland. Der Unterschied zum Schweizer System lag darin, dass die Bahnen schmaler und kürzer waren. Die Bahnen bestehen aus Eisenwinkelrahmen und Eternitplatten. Die Hamburger „Hochschule für Bildende Künste“ entwarf die Hindernisse, die bis heute noch Bestand haben. Die erste Anlage entstand 1956 in Hamburg. Bis 1965 wurden bereits über 100 Anlagen in Deutschland gebaut.

 Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre kamen einige weitere genormte Systeme dazu, die jedoch nur Variationen in der Ausführung der Pisten und Hindernisse darstellten.  Das gilt auch für das System Filzgolf, dass ausschließlich in Schweden und auf internationalen Maßnahmen gespielt wird.

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